Nach dem Vorbild der

NATUR

Das Thema Nachhaltigkeit erhält einen immer größer werdenden Stellenwert in unserer Gesellschaft. Bereits vor 300 Jahren wurde das Prinzip der Nachhaltigkeit zum ersten Mal beschrieben. Damals verlangte Hans Carl von Carlowitz, Oberberghauptmann am kursächsischen Hof in Freiberg (Sachsen), dass nur soviel Holz geschlagen werden sollte, wie durch wiedergewinnende Maßnahmen (bspw. Aufforsten oder neu Einsäen) wieder nachwachsen konnte. Somit sollte der Natur kein Schaden zugefügt werden.

Im Laufe der Zeit hat sich der Begriff der Nachhaltigkeit immer weiter entwickelt und gilt heute als Grundgedanke des gleichgewichtigen Lebens auf der Erde. Gesellschaft (Soziales), Wirtschaft (Ökonomie) und Umwelt (Ökologie) beeinflussen sich gegenseitig. Hieraus entsteht eine wechselseitige Beziehung dieser drei Komponenten: Langfristig gesehen ist es schwer einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt erzielen zu können, wenn es keine dazu passende, intakte Umwelt gibt. Gleichzeitig wird es aber keine intakte Umwelt geben, wenn Gesellschaft und Wirtschaft nicht im Einklang bestehen. Die folgende Grafik bietet eine Übersicht:

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Nachhaltigkeit in der

Lüttelforster Mühle

Wir haben es uns als Gastronomiebetrieb zur Aufgabe gemacht, nach dem Nachhaltigkeitsprinzip zu wirtschaften und alle „Ecken des Dreiecks“ in Einklang zu bringen. Hierbei ist es im ökologischen Bereich besonders wichtig, auf das Klima und die aktuellen Ressourcen zu achten. Dazu gehört der verantwortungsvolle Umgang mit Energie und Abfall.

In der Lüttelforster Mühle beziehen wir aus diesem Grund unseren Strom sowie die Heizwärme von einem sogenannten Blockheizkraftwerk (BHKW) und einer Brennstoffzelle. Der Vorteil dieser Kraft-Wärme-Systeme besteht, gegenüber den herkömmlichen Kraftwerksystemen, in der Weiternutzung der bei der Stromproduktion entstehenden Wärme. Mit dieser wird das Kühlwasser des Motors erwärmt und auf direktem Wege dem Heizkreislauf zugeführt. Ein weiterer Vorteil ist die Entlastung der Stromnetze, da der produzierte Strom ausschließlich von der Lüttelforster Mühle genutzt wird.

Des Weiteren legen wir besonderen Wert darauf, so wenig Abfall wie möglich zu produzieren. Dies erreichen wir unter anderem durch eine gut abgestimmte Speisenkarte, was die Verwertung aller Zutatenteile beinhaltet.

Damit unser Betrieb funktioniert, benötigen wir ein verlässliches und engagiertes Team. Hierfür ist eine intakte Personalstruktur unabdingbar. Ein fröhliches und offenes Arbeitsklima unterstützt den Zusammenhalt unseres großartigen Teams zusätzlich. Somit ist auch die Ecke „Soziales“ unseres Dreiecks in der Waage.

Ein großer Punkt unseres Nachhaltigkeitskonzepts stellt der Bereich Ökonomie dar. Effizienz, Innovation und regionale Wirtschaftsförderung sind hierbei die Hauptaspekte unseres Handelns. Durch einen gut strukturierten Arbeitsplan in all unseren Arbeitsbereichen, egal ob Küche, Service oder Hotel, schaffen wir die optimale Effizienz in unserem Unternehmen.

Durch innovative Küchengeräte erhalten wir ein optimales Ergebnis bei der Zubereitung unserer Speisen. Zusätzlich liefern Spülmaschine und Kühlaggregate mit Wärmerückgewinnung einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Unsere Speisen erhalten durch die Verwendung regionaler Produkte ihren herausragenden Geschmack. Ebenso unterstützen wir hierdurch die Unternehmen des Niederrheins. Egal ob Fleich- und Wurstwaren, Obst oder Gemüse, regionale Produkte finden Sie auf unserer gesamten Speisenkarte.

Die köstliche Wurst, welche unser Frühstück und beispielsweise die Spargelgerichte ergänzt, beziehen wir von der Metzgerei Schoenmackers und Wingens aus Geldern. Unser Rindfleisch, die Niederrheinische Färse, erhalten wir von der Landmetzgerei Gotzen.

Unser immer frisches Obst und Gemüse wird vom Bauernmarkt Lindchen aus Uedem-Keppeln geliefert.

Im Winter und vor allem der Weihnachtszeit bieten wir auf unserer Karte Gänsegerichte an. Die Gänse beziehen wir vom Gänsepeter, einem Geflügelhof aus Rommerskirchen. Sie haben stets eine hervorragende Qualität.

Unsere Eier erhalten wir, ob gekocht und bunt gefärbt zu Ostern oder den Rest des Jahres frisch, vom Familienunternehmen Goertz aus Niederkrüchten.

Zuletzt bleibt noch unser hausgebackenes Mühlenbrot zu erwähnen, welches jeden Samstag frisch von unserer Bäckerin in unserem Holzofen gebacken wird. Dieses können sie jedes Wochenende in der Lüttelforster Mühle erwerben.

Dafür erhalten wir unsere

UMWELTAUSZEICHNUNG

Unser ganzheitliches Konzept wurde auch von der DEHOGA belohnt. Wir erhielten für unser nachhaltiges Handeln die GOLD-Umweltauszeichnung.